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Start Thema Pädagogik journal für begabtenförderung 2/2012

journal für begabtenförderung 2/2012

Thema: Altersgemischtes Lernen

In der Entwicklungspsychologie wird von jeher das Kalenderalter als normativer Bezugsrahmen abgewiesen. Dieser Bezugsrahmen gilt erst recht nicht, wenn es um begabte Individuen geht. Ein historischer Rückblick mit einem Fokus auf die klassische Reformpädagogik in den Jahrzehnten von 1890 bis 1940 zeigt in einem Beitrag dieses Heftes auf, dass die Forderung nach individualisiertem Lernen nicht neu ist. Auch gegenwärtig werden wieder vermehrt altersgemischte Klassen zur Heterogenisierung eingerichtet. Sie ermöglichen eine bessere Individualisierung der Schullaufbahn. Ein Beispiel ist das Klassenüberspringen in Mehrjahrgangsklassen. Dies wird in einem weiteren Artikel anhand einer empirischen Studie zu altersgemischtem Lernen von 4- bis 8-Jährigen aufgezeigt.
In der Praxis gibt es Formen, in denen durchgängig mit altersgemischten Lerngruppen gearbeitet wird oder Wechsel zwischen altersgemischten und „annähernd altershomogenen Lerngruppen" stattfinden. Der Unterricht oder die Schullaufbahn wird so weit wie möglich individualisiert. Ebenso wichtig ist das „soziale Enrichment". Kinder mit ganz unterschiedlichen Kompetenzen lernen gemeinsam und profitieren wiederum von ihrer Verschiedenheit.

StudienVerlag 2012, 88 Seiten

ISBN 9783706551625

€ 21,00

http://www.studienverlag.at/page.cfm?vpath=buecher/buchdetail&titnr=5162